| Paraschat Wajelech |
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Gedanken zur Parascha 2008 von Raw Pardess Die Parascha dieser Woche beginnt mit den Worten: "Darauf ging Mosche und sprach diese Worte zu ganz Israel. Er sagte ihnen: 'Hundertundzwanzig Jahre bin ich heute alt, ich werde ferner nicht ausgehen und eingehen können, und G'tt hat mir auch gesagt: Du sollst diesen Jordan nicht überschreiten.'" Danach folgt Mosches letzter Wille, den er an seinem Todestag, dem 7. Adar, dem Volk mitteilte. Eine ähnliche Stelle gibt es am Anfang des Buches der Könige: "Da die Tage Davids herangenaht waren zum Sterben, befahl er seinem Sohn Schlomo also: 'Ich gehe nun den Weg alles Irdischen, du aber sei stark und werde ein Mann! Und hüte, was G'tt dein G'tt dir zur Obhut gegeben, dadurch, dass du in Seinen wegen gehst [...]'" Hier spricht David an seinem Todestag seinen letzten Willen aus. Auf den ersten Blick ist nicht verständlich, weshalb "Ich gehe nun den Weg alles Irdischen" ein Befehl sein soll. Der Maggid von Kelem erklärt, dass es sich trotzdem um einen Befehl handelt. König David sagt seinem Sohn Schlomo, dass er wie alles Irdische sterben wird, und genauso wird Schlomo selbst eines Tages sterben. David befiehlt ihm, dass er mit diesem Wissen leben soll, und auch seine Taten danach ausrichten soll. Auch Mosches letzter Wille, der in Paraschat Wajelech beschrieben wird, die meistens am Schabbat vor Jom Kippur gelesen wird, ist so zu verstehen: Mosche möchte uns an seinem Todestag mitgeben, dass wir alle sterblich sind, und dass wir uns dieser Tatsache immer bewusst sein sollen, damit wir unsere Taten danach ausrichten. Besonders in dieser wichtigen Zeit von Rosch Haschana bis Jom Kippur, den "10 Tagen der Buße", sollten wir uns diese Botschaft unseres großen Lehrers Mosche zu Herzen nehmen. Leschana Tova nikatev wenechatem! |
Dwar Tora