| Paraschat Ha'asinu |
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Gedanken zur Parascha 2008 von Raw Pardess "Den Felsen, der dich gezeugt hat, täuschst du, und vergisst den G'tt, der dich erschaffen hat." Der Dubner Maggid erzählt zu dieser Stelle des Liedes, das Mosche gegen Ende seines Lebens zu G'tt singt, folgendes Gleichnis: Es war einmal ein Mann, der hohe Schulden bei vielen verschieden Gläubigern hatte. Er nahm sich einen Anwalt, doch diesen konnte er in Anbetracht seiner hohen Schulden auch nicht bezahlen. Der Anwalt gab dem Mann deshalb den Tipp, jedes Mal, wenn ein Gläubiger seine Schulden eintreiben will, vorzutäuschen, er sei verrückt geworden. Der Mann befolgte den Rat, und tatsächlich konnte er so alle Gläubiger überzeugen, dass bei ihm nichts mehr zu holen ist. Nach einer Woche besuchte ihn der Anwalt erneut, und wollte sein Honorar einfordern. Der spielte dem Anwalt gegenüber nun ebenfalls den Geisteskranken. Da fragte ihn der Anwalt: "Du versuchst tatsächlich, diesen Trick gegen den einzusetzen, der ihn dir geraten hat?" G'tt gab uns Menschen die Fähigkeit, Ereignisse und Erfahrungen zu vergessen. Das ist wichtig, da wir sonst mit der Fülle an schlechten Ereignissen und Erfahrungen, die uns im Verlaufe eines Lebens widerfahren, nicht fertig werden könnten. Manchmal verwenden Menschen aber diese Fähigkeit, Dinge zu vergessen, um unseren Schöpfer, der uns diese Fähigkeit gegeben hat, zu vergessen. Wir müssen uns aber bemühen, uns immer an G'tt und die Mizwot zu erinnern, und die g'ttgegebene Vergesslichkeit nicht auf G'tt selber anzuwenden. Leschana Tova nikatev wenechatem! |
Dwar Tora