| Tischa Be'aw |
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Gedanken zur Megilla 2010 Raschi erklärt dazu, dass mit "wie eine Witwe" eine Frau gemeint ist, deren Mann auf einer langen Geschäftsreise ist. Sie ist keine echte Witwe, denn ihr Mann lebt, aber sie ist von ihm verlassen und wartet auf seine Rückkehr. So ist es auch bei der Zerstörung des Tempels zu Tischa Beaw gewesen: G'tt hat uns verlassen, und wir blieben einsam zurück, doch G'tt wird wiederkommen, so wie der Ehemann nach der Reise zu seiner Frau zurückkehren wird. G'tt hat bereits vor der Zerstörung des ersten Tempels Weise und Gelehrte nach Bawel führen lassen, damit diese dort das Tora-Studium aufbauen können, damit nach der Zerstörung das Judentum im Exil weiter existieren kann, Und auch vor der Zerstörung des zweiten Tempels hat Rabbi Jochanan ben Sakaj in Jawne mit anderen Gelehrten das Studium aufgenommen, damit nach der Zerstörung das Judentum weiter eine Basis hat. Und so wurde dann auch in Bawel und Jawne der Talmud in seinen beiden Ausgaben geschrieben. G'tt hat also noch bevor er uns "verlassen" hat, dafür gesorgt, dass er wieder zurückkommt. Ein Zeichen dafür ist auch, dass der Maschiach, unser Erlöser, zu Tischa Beaw, dem Tag der Zerstörung, geboren wird. |
Dwar Tora