In der Gemara werden die verschiedenen Simanim beschrieben, die zu Rosch Haschana gegessen werden und es wird auch ihre Bedeutung erläutert. Der Kürbis ("Kara") hat zwei Bedeutungen: Unser schlechtes Urteil soll zerrissen werden ("tikra"), und unsere Verdienste sollen verlesen werden ("jikaru"). Doch weshalb steht die Formulierung im Passiv. Es könnte auch stehen: "Verlese unsere Verdienste". 
Ein anderes Siman ist der Granatapfel. Hier sagen wir, dass sich unsere Verdienste wie die Kerne des Granatapfels vermehren sollen. Sehr ähnlich beten wir in den zehn Tagen von Rosch Haschana bis Jom    Kippur, dass wir ins Buch der Verdienste eingeschrieben werden sollen. Doch weshalb bitten wir hier um Dinge, die in unserer eigenen Hand liegen? 
Der Chafez Chaim erklärt, dass es einen grundlegenden Unterschied zwischen Mizwot gibt, die tatsächlich in unserer Hand liegen, und Verdiensten gibt. Letztere sind Mizwot, die wir bei anderen - bewusst oder unbewusst - verursachen. So können unsere Brachot jemand, der diese mitbekommt, dazu bringen, ebenfalls eine Bracha zu machen. Doch dies liegt nicht nur in unserer Hand - wir können nicht sicherstellen, dass Leute durch uns zu guten Taten veranlasst werden. Deshalb ist das Gebet, dass wir derartige Verdienste erwerben sollen Teil unserer Gebete im Rahmen der Simanim und Tfilot. Und so erklärt sich auch die Formulierung im Passiv: Die Verdienste sind solche, die uns geschehen, weshalb eine passive Formulierung gewählt wird.

Eines der Simanim ist ein in Honig getauchter Apfel, der für ein gutes und süßes Jahr steht. Doch weshalb Apfel und Honig? Auch eine andere Frucht und eine andere süße Speise könnten als Symbol für ein süßes Jahr stehen.
In der Gemara wird das jüdische Volk, ausgehend von einem Pasuk, mit einer bestimmten Sorte Äpfel vergleichen - so wie bei diesen Äpfeln die Frucht vor den Blättern wächst, so hat das jüdische Volk das Bekenntnis, die Gebote einzuhalten gemacht, bevor es diese gehört hatte. Der Apfel erinnert also an den Verdienst unserer Vorfahren, die die Tora bedingungslos akzeptierten. Denn möglicherweise reicht unser eigener Verdienst nicht für ein gutes Urteil, aber mit dem Verdienst der Vorfahren können wir so G'tt will ein gutes Urteil erlangen.
Die Tora wird mit Milch und Honig verglichen. Daher symbolisiert der Apfel das Empfangen der Tora, und der Honig das Lernen der Tora. So wie Honig an einem klebt, so bleibt einem auch der Verdienst der Tora, die man gelernt hat und geht nicht verloren. Zu Rosch Haschana verbinden wir beide Symbole mit dem Gebet für ein gutes und süßes Jahr.
In der Gemara kommentiert Tosfot zur Bracha "Bore Nefaschot", die man nach dem Genuss von Speisen sagt, deren Ursprung nicht die Erde ist, dass diese sich im ersten Teil ("wechesronan") auf unbedingt notwendige Lebensmittel - also Wasser und Brot bezieht. Der zweite Teil ("baruch chej haolamim") betont aber die Lebensmittel, die wir auch zum Genuss zu uns nehmen. Als Beispiel bringt Tosfot einen Apfel. Wir erinnern uns mit diesem Symbol also auch daran, dass wir für ein süßes Jahr beten, das uns nicht nur das Notwendige bringt, sondern auch Genuss.

Ein anderes der Simanim ist der Granatapfel. Unsere Verdienste sollen sich vermehren wie die Kerne des Granatapfels. Der Chafez Chaim, dessen Jahrzeit vergangene Woche war, stellt eine naheliegende Frage: Es liegt an einem selber, ob man Taten setzt, aufgrund derer man Verdienste erlangt. Weshalb erlauben wir es uns, für Verdieste zu beten? Anders als Gesundheit, Einkommen, Kinder und andere Dinge, für die wir beten, haben wir es hier ja selbst in der Hand. Der Chafez Chaim erklärt, dass damit nicht Gebote gemeint sind, die wir erfüllen. Diese müssen wir selbst erfüllen. Doch wir beten dafür, den Verdienst zu haben, dass sich andere ein Beispiel an unseren guten Taten nehmen und selber Gebote einhalten.
Doch man kann die Verdienste auch tatsächlich als Verdienste für das Erfüllen der Gebote betrachten. Denn obwohl es prinzipiell in unserer Hand ist, Gebote zu erfüllen, haben wir nicht immer die Gelegenheit dazu. Ein Kranker kann eventuell nicht in der Sukka sitzen oder zu Jom Kippur fasten. Eventuell kann er nicht Tfilin legen, weil der Körper nicht rein genug ist. Wir beten auch dafür, dass wir gesund sind und so Gebote einhalten und Verdienste erwerben können.
An mehreren Stellen der Gebete zu den Hohen Feiertagen bitten wir im Verdienst unserer Stammväter und -mütter und im Verdienst anderer Vorfahren um ein gutes Urteil für uns. Auch bei den Slichot bitten wir, dass derjenige, der Awraham Awinu in seiner Not erhörte, auch uns erhören möge. Doch Awraham war ein sehr großer Zaddik. Warum sollte derjenige, der ihn erhörte, eigentlich auch uns erhören?
Der Midrasch berichtet, dass die anderen Völker nach der Toragabe bereuten, dass sie nicht bereit waren, die Tora zu empfangen und sie nun haben wollten. G'tt sagte ihnen, dass sie ihre Abstammungstafeln vorlegen sollen. Da sie dies nicht konnten, weil sie keine Aufzeichnungen dazu hatten, konnten sie die Tora nicht erhalten. Doch was ist der Zusammenhang zwischen dem Erhalt der Tora und einer belegbaren Ahnentafel?
Um die Tora zu erhalten, braucht man die Bereitschaft zur Selbstaufopferung, wie sie Awraham, aber auch alle anderen in den Gebeten erwähnten Vorfahren von uns hatten. Wir konnten anders als die anderen Völker unsere Abstammung belegen und damit nachweisen, das wir von Awraham abstammen und deshalb seine Bereitschaft geerbt haben, uns nötigenfalls aufzuopfern. Das Volk hatte die Kraft, das berühmte "Wir werden machen und (danach erst) hören" zu sagen, da auch bereits Awraham, Jizchak und unsere anderen Vorfahren diese Bereitschaft hatten, dem G'ttesbefehl bedingungslos zu folgen. Mit den Gebeten in diesen Wochen bis Jom Kippur drücken wir also aus, dass zwar eine lange Zeit vergangen ist, wir aber etwas von Awraham, Jizchak und den anderen in uns haben. G'tt soll uns also antworten, da wir alle etwas von Awraham in uns tragen. So wie G'tt Awraham damals erhört hat, soll er auch uns und unseren Awraham-Anteil erhören.
Für uns ist in diesen Tagen wichtig zu wissen, dass jeder Jude große Kräfte von seinen Vorfahren hat, die wir kennen sollten und dafür benutzen sollten, auf den richtigen Weg zu kommen, der uns zu G'tt führen wird.
Ktiwa wechatima towa, mit dem Segen für ein gutes und süßes Jahr!
In der Gemara werden die verschiedenen Simanim beschrieben, die zu Rosch Haschana gegessen werden und es wird auch ihre Bedeutung erläutert. Der Kürbis ("Kara") hat zwei Bedeutungen: Unser schlechtes Urteil soll zerrissen werden ("tikra"), und unsere Verdienste sollen verlesen werden ("jikra"). 
Raw Kook s.A. erklärt, dass wir zu Rosch Haschana nicht nur unsere Sünden bekennen sollen, sondern auch unsere Mizwot erwähnen und um Kraft beten sollen, diese weiter auszuführen. So können wir erwähnen, dass wir gebetet, Schabbat gehalten oder koscher gegessen haben, aber auch, dass wir es weiter tun und auch verbessern wollen, in dem wir zum Beispiel mit Minjan beten, öfter zu Schiurim gehen  oder andere Mizwot auf uns nehmen.
In diesem Sinne ist zu verstehen, weshalb der Kürbis nicht nur für das Zerreissen des schlechten Urteils steht, sondern für das ebenfalls wichtige Erwähnen unserer Mizwot, das nicht vergessen werden soll?

Im Schulchan Aruch wird bezüglich des Schofars festgelegt, dass sowohl ein Schofar mit einem tiefen als auch eines mit hohen Ton koscher ist, denn jede Tonart ist erlaubt. Das ist einerseits eine Halacha, vermittelt andererseits aber auch eine Idee:
In der Gemara wird diskutiert, ob ein Schofar Mukze ist. Das Ergebnis ist, dass es ein Kli schemelachto le'issur ist, also ein Gerät, das prinzipiell nicht benutzt werden darf, außer, wenn man den von ihm belegten Platz benötigt, oder ausnahmsweise eine erlaubte Tätigkeit damit ausüben möchte. Doch was wäre eine am Schabbat erlaubte Tätigkeit mit einem Schofar, das am Schabbat nicht geblasen werden darf? Die Antwort ist überraschenderweise die Verwendung als Trinkflasche für ein Baby. Ein Schofar hat also zwei vorgesehene Verwendungen: Geblasen zu werden, um das Volk aufzurufen, Tschuwa zu machen und nicht mehr zu sündigen, sowie einem Kleinkind gegeben zu werden, um das man sich liebevoll kümmert. Diese beiden Verwendungen stehen für die beiden Möglichkeiten, wie jemand Tschuwa machen kann: Aus Liebe, weil man sich G'tt annähert, oder aus Furcht, weil man sich vor einer Bestrafung fürchtet.
Beide diese Herangehensweisen an Tschuwa sind gut, so wie auch tiefe und hohe Töne eines Schofars beide gut sind. Es gibt solche, die das Schofar benutzen, um zu Furcht und Angst vor dem Gerichtstag aufzurufen und es gibt solche, die damit die Liebe zu einem Kind ausdrücken.
Auch in der Tfila von Rosch Haschana sagen wir: Ein großes Schofar wird geblasen werden und die sanften Tränen werden erhört. Diese beiden Satzteile stehen für das tiefe Schofar, das zur Tschuwa aufruft und auf die Rückkehr aus Furcht anspielt, und für das hohe Schofar, mit dem ein Kind gefüttert wird und das auf die Rückkehr aus Liebe anspielt.
Wenn wir nicht aus Liebe zurückkehren, was eine sehr hohe Stufe ist, sollten wir es zumindest aus Furcht tun, und in jedem Fall soll für uns ein gutes Jahr eingeschrieben und besiegelt werden!

Am Rosch-Haschana-Abend gibt es verschiedene Speisen, die wir gemeinsam mit einem speziellen Gebet zu uns nehmen. Eine Beschreibung dieser "Simanim" mit den entsprechenden Gebeten befindet sich im Attachement. Denn die Simanim sind natürlich nur ein Symbol, entscheidend sind unsere Intentionen und Gebete.
Die meisten Gebete drehen sich um etwas Positives: Ein gutes und süßes Jahr, viele Verdienste, etc. Beim Fischkopf bitten wir aber darum, "der Kopf und nicht der Schwanz" zu sein. Weshalb enthält ausgerechnet dieses Gebet auch den Wunsch, dass etwas Negatives nicht eintreten soll?
"Der Kopf zu sein", das heißt erfolgreich zu sein, mit einer gesunden Familie, einem Einkommen und Freunden gesegnet zu sein, kann auch negative Konsequenzen haben. Wenn jemand sehr erfolgreich ist und wenn es ihm sehr gut geht, kann es leicht passieren, dass er auf G'tt vergisst und den Erfolg sich selbst zuschreibt, arrogant wird, sich selbst zu wichtig nimmt. In diesem Fall ist der Erfolg kein Segen mehr.
Wie kann man erreichen, dass man im positiven Sinne zum "Kopf" wird, und nicht zum Schwanz? Es gibt die wahre Geschichte eines sehr reichen Mannes in Israel, der sich täglich für einige Minuten in ein kleines Zimmer zurückzog. Niemand in seiner Familie wusste, was es damit auf sich hatte, bis er das Geheimnis kurz vor seinem Tod lüftete: in den paar Minuten in diesem Zimmer zog er sich ein altes KZ-Gewand an, das er noch hatte, und besann sich darauf, woher er eigentlich kam, und wem er zu verdanken hat, dass er überlebte und zu seinem Reichtum kam. Das ist das Geheimnis, trotz persönlichen Erfolgs bescheiden und anständig zu bleiben: Sich darauf zu besinnen, dass man sehr leicht auch in einer ganz anderen Situation sein könnte, und zu wissen, wem man das zu verdanken hat.
Die anderen Wünsche zu Rosch Haschana können wir einfach so aussprechen, doch der Wunsch, der "Kopf" zu sein, ist gefährlich, weshalb wir extra dafür beten müssen, dass er uns wirklich zum Segen gereicht.

In der Schmone Essre von Rosch Haschana gibt es ein Gebet, in dem wir dafür beten, dass G'tt uns Furcht und Angst vor sich geben soll. Seine Geschöpfe sollen Ehrfurcht vor ihm haben und eine Gemeinschaft bilden, um seinen Willen mit ganzem Herzen zu erfüllen.
Es stellt sich einerseits die Frage, weshalb wir dafür beten, dass wir uns vor G'tt fürchten sollen, und andererseits, was die Furcht vor G'tt mit einer Gemeinschaft aller Geschöpfe zu tun hat, die mit ganzem Herzen G'ttes Wille erfüllt.
Raw Schmuel Rosowsky erklärt, dass die Menschen alle unterschiedliche Ansichten und Einstellungen haben, und aus diesem Grund kaum etwas gemeinsam erreichen können. Doch die Furcht vor G'tt führt dazu, dass sich alle als eine Gemeinschaft sehen, und zusammen an einem Ziel arbeiten. Man sieht das zum Beispiel bei Soldaten, die die Furcht eint, sodass sie zusammen kämpfen können, auch wenn sie außerhalb der Kampfsituation auf keinen gemeinsamen Nenner kommen würden.

Und nur durch diese Furcht vor G'tt können wir erreichen, dass wir gemeinsam mit ganzem Herzen G'ttes Wille erfüllen


Es ist ein Brauch, Erew Rosch Haschana und Erew Jom Kippur in die Mikwe zu gehen. Dadurch soll der Körper spirituell gereinigt werden. Obwohl wir das Wesen der Reinigung nicht verstehen, gibt es doch einige Ideen, die wir mit der Mikwe verbinden können.

Wenn jemand in die Mikwe geht, muss er zuerst Treppen herabsteigen. Anschließend muss er sogar untertauchen. Dem Mensch soll damit von seinem Hochmut befreit werden, indem er symbolisch tief heruntersteigen muss. Es muss uns bewusst sein, dass wir selber keine Bedeutung haben. Wir können viel erreichen, aber auch alles verlieren, je nachdem, wie G'tt uns führt.

Das Wasser in der Mikwe ist Leitungswasser, das mit Regenwasser in Berührung steht. So kann das reine Regenwasser das normale Wasser reinigen. Es ist nachvollziehbar, dass reines Wasser unreines Wasser reinigen kann. Doch anschließend taucht sich der Mensch in diesem Wasser unter und wird ebenfalls (spirituell!) gereinigt. Das ist nicht mehr so leicht nachvollziehbar. Doch wenn wir uns bewusst sind, dass wir eigentlich keine Bedeutung haben, also uns bewusst sind, dass wir nichts sind, kann uns das reine Wasser ebenfalls reinigen.


Jedes zehnte Tier, dass bei einem jüdischen Bauern geboren wurde, musste zur Zeit des Tempels dem Kohen gegeben werden. Diese Abgabe heißt "Masser Behemot." Dazu geleitete man alle Tiere aus einem Gehege ins nächste, wobei jeweils nur ein Tier durch den Durchgang passte. Jedes zehnte Tier das durchging wurde dann mit einem Farbstrich markiert. So war klar, welche Tiere später als Masser Behemot dem Kohen gegeben werden mussten, und dann geopfert wurden. Die Tiere wussten natürlich nichts von ihrem Schicksal.

Aber hätten sie gewusst, dass sie einen Farbstrich auf dem Rücken haben, und was er bedeutet, hätten sie sofort alles getan, um sich irgendwie zu waschen, um diesen Strich loszuwerden.

Auch wir Menschen haben einen "Farbstrich am Rücken". Jedes Jahr, wenn zu Jom Kippur unser Schicksal für das kommende Jahr besiegelt wird, können wir eine solche Markierung erhalten. Wir sehen sie zwar nicht, aber wir müssen uns ihr und ihrer Bedeutung bewusst sein, und uns rechtzeitig "reinigen" und heiligen.
Denn dass man nicht merkt, dass ein schlechtes Urteil über einen gefällt wurde, heißt noch lange nicht, dass ein solches nicht besteht. Genauso wie das Schaf sind viele Menschen ahnungslos. Doch wüssten sie, was für ein Schicksal ihnen droht, und wie ernst die Zeit von Rosch Haschana und Jom Kippur für sie ist, würden sie sofort reagieren, und alles mögliche tun, um ein besseres Urteil zu erreichen.


Im Schir Hamaalot, das in den 10 Bußtagen gesagt wird, steht unter anderem der Satz: "Israel hofft auf Haschem, denn mit Haschem ist Güte, und mit Ihm ist die Erlösung. Und Er soll Israel von all seinen Sünden erlösen."
Wer ist mit "Er" gemeint? Auf den ersten Blick natürlich Haschem.

Es wird aber erklärt, dass sich das hebräische "Hu" - "Er" auf die Hoffnung auf Haschem bezieht. Das bedeutet, dass schon alleine die Hoffnung auf Haschem das Volk von seinen Sünden erlöst. Durch die Erkenntnis, dass nur G'tt uns geben kann, was wir brauchen, und wir ohne ihn nichts haben, wenden wir uns an G'tt, und durch diese Erkenntnis wird das Volk erlöst. Wenn das Volk weiß, dass außer Haschem ihm niemand helfen kann, ist es auf dem richtigen Weg und wird erlöst werden.

Leschana Towa Tekatewu wetechatemu!


Im Mussafgebet von Rosch Haschana und Jom Kippur steht: "G'tt tut Gutes den Bösen und Guten."
Wieso ist G'tt den "Bösen" gegenüber barmherzig?

Eine Erklärung besagt, dass in diesem Satz nicht eine Gruppe von "bösen" und eine von "guten" Menschen gemeint ist, sondern die Gruppe jener Personen, die sowohl gute als auch schlechte Taten tun. G'tt ist also nicht nur zu denen gut, die nur gute Taten tun, sondern auch zu denen, die sowohl Gutes als auch Schlechtes in sich vereinen.

Nach einer zweiten Erklärung sind mit den "Bösen" diejenigen gemeint, die zwar Böses tun, aber gut sein wollen, weswegen G'tt auch mit diesen Erbarmen hat.