Am Rosch-Haschana-Abend gibt es verschiedene Speisen, die wir gemeinsam mit einem speziellen Gebet zu uns nehmen. Eine Beschreibung dieser "Simanim" mit den entsprechenden Gebeten finden Sie hier. Denn die Simanim sind natürlich nur ein Symbol, entscheidend sind unsere Intentionen und Gebete. Die Simanim sollen uns dazu aufrütteln, die richtigen Intentionen zu haben.

Hier finden Sie die Zeiten für alle Schabbatot und Feiertage für das Jahr 5780. Sie können die Liste auch als PDF-Datei herunterladen, genauso wie die Gebetszeiten für Tischrej und die Liste der halachischen Zeiten (Smanim) für das ganze Jahr.

Wir bieten Ihnen das komplette Set Etrog, Lulaw, Hadass und Arawa zum Selbstkostenpreis für Misrachi-Chawerim von € 40 an. Bestellen Sie bis spätestens 15. September per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, der Vorrat ist begrenzt. Geben Sie bitte Name, Telefonnummer und die gewünschte Anzahl an.

Gedenktag der Verfolgungen 1648/1649 im Rahmen des Chmelnitzky- Aufstandes


Am kommenden Sonntag ist dieser Gedenktag, den wir bis heute im kollektiven Gedächtnis des jüdischen Volkes bewahren.
Der Aufstand der Kosaken gegen den polnischen Adel brachte grausame Verfolgungen der jüdischen Gemeinden, zahllose Morde und Versklavungen mit sich, der wahrscheinlich mehr als eine halbe Million Juden zum Opfer fielen.

Neu für mich war, dass der Schach (Rav Schabtei hakohen)   diese Verfolgungen in seinem Werk „Megillat Eva“ und in seinen Klageliedern (Kinot) zum 20. Siwan dokumentiert hat. Aber auch er litt in den folgenden Jahren unter den Verfolgungen und musste nach Wilna fliehen, dessen jüdische Gemeinde 1655 ebenfalls von den grausamen Verfolgungen erfasst wurde.  Er floh von dort nach Lublin, aber schon 3 Monate später eroberten die Haidemachen die Stadt und vernichteten die jüdische Gemeinde; der Schach flüchtete nach Prag.

Ein weiterer Zeitzeuge war der in Wien verstorbene und am Friedhof in der Seegasse beerdigte Rav Schabtei Scheftel Horowitz(1592 bis 1660), Sohn des berühmten „Schlah“ Er war es, der das Klagelied und das bis heute gängige „Kel Male Rachamim“ für die Kedoschim der jüdischen Gemeinde Nemirov verfasste. Vergessen wir diese Märtyrer nicht!