Anders als zu den Feiertagen der Tora, inklusive Rosch Chodesch, sagen wir zu Chanukka und Purim nicht Ja'ale Wejawo oder eine vergleichbare Einschaltung, sonder rezitieren eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, die zum jeweiligen Feiertag geführt haben.
Basierend auf einem Pasuk im Buch Wajikra erklärt die Gemara, dass das naheliegende Verständnis, dass Haman den Juden Böses wollte und daraufhin Mordechai und Esther sie retteten, nicht die richtige Sichtweise ist. G'tt schickte Mordechai und Esther nach Schuschan, bereits bevor Haman irgendwelche Pläne schmieden konnte. Als er damit begann, ein Problem für die Juden zu werden, war die Lösung schon bereit. Genauso verhält es sich zu Chanukka: Als Jochanan, der Kohen Gadol sowie seine Söhne schon da und im Amt waren, erhob sich das griechische Imperium gegen die Ausübung jüdischen Lebens - und die Lösung für dieses Problem war in der Person der Chaschmonaim bereits da.
Aus diesem Grund beginnen die Berichte zu Purim und Chanukka mit den Worten "In den Tagen...". Die Bedrohungen für die Juden ereigneten sich gerade in den Tagen der jeweils zur Rettung vorgesehenen Personen.
Das selbe sehen wir auch in der Parascha dieser Woche: Josef erklärt seinen Brüdern, dass sie ihm vielleicht Böses wollten, dass aber G'tt ihn mit einem Plan nach Ägypten gebracht hat. Und auch der Brunnen, der Jischmael rettete, war bereits vorher genau an dieser Stelle, um dort seine Aufgabe erfüllen zu können.
Wir sehen immer wieder Probleme und dann ihre Lösung, aber es ist wichtig zu wissen, dass es sich in Wahrheit umgekehrt verhält: Die Lösung ist bereits da, wenn das Problem entsteht.

 


Nachdem Josef sich den Brüdern offenbart hatte und diese zu ihrem Vater Ja'akov zurückkehrten und ihm von der Begegnung vom Josef berichteten, glaubte dieser ihnen zunächst nicht. Erst als er die Wägen sah, die Josef mitgeschickt hatte, glaubte er es. Raschi erklärt, dass Josef diese Wägen, die auf Iwrit "Agala" heißen, als Andeutung für die "Egla arufa" geschickt hatte. Dies war das letzte Stück Tora, dass Ja'akov mit seinem Sohn Josef gelernt hatte. Wir können aus dieser Episode lernen, dass man, wenn man von jemandem verstanden werden will, in dessen Sprache sprechen muss. Einem Kleinkind wertvolle Bücher zu versprechen wird dieses genauso wenig beeindrucken, wie man einen Erwachsenen mit einem Imbiss ködern kann. Ja'akov war ein Mann der Tora, weshalb er eine Botschaft, die mit Tora vermittelt wurde, akzeptieren konnte, obwohl er dies bei der selben Nachricht zuvor ob der Unwahrscheinlichkeit nicht konnte. Auch in der Parascha der Vorwoche finden wir ein Beispiel dafür: Als die Brüder Ja'akov überreden wollen, Binjamin nach Ägypten mitgehen zu lassen, bietet Jehuda diesem gewissermaßen als Pfand seine beiden Söhne an. Doch erst, als er ihm, wie Raschi erklärt, seinen Anteil an der kommenden Welt versprach falls er Binjamin nicht zurückbringt, willigte Ja'akov ein. Dieser war nämlich ein Mann der kommenden Welt, auch sein irdisches Leben bestand nur aus Mizwot und Tora. Daher war es der richtige Ansatz, ihm diese Zusage über ein Versprechen mit Bezug zur kommenden Welt abzuverlangen.


Die Tora erzählt uns, dass Josef zwar seine Brüder erkannte, als er ihnen als ägyptischer Vizekönig begegnete, sie ihn aber nicht erkennen konnten. Raschi erklärt uns, dass Josef, als er verkauft wurde, noch sehr jung und ohne Bartwuchs war, während seine Brüder schon älter waren und sich daher nicht so stark verändert hatten. Doch wir haben in Paraschat Wajeschew als eine Erklärung des Begriffes "Ben Sekunim" bereits gelernt, dass Josef Ja'akow sehr ähnlich sah. Wenn das so ist, wird Raschis Erklärung in Wirklichkeit zur Verstärkung der Frage: Wenn Josef bereits als Jüngling ohne Bartwuchs seinem Vater so ähnlich sah, musste das doch jetzt umso mehr gelten. Weshalb haben ihn dann seine Brüder nicht erkannt?

Der Mensch sieht nur, was er sehen will, und was er sich nicht vorstellen kann, blendet er aus. Während es für Josef sehr nachvollziehbar war, dass seine Brüder kommen würden, haben diese vermutet, dass Josef mittlerweile nicht mehr lebt, und wenn er lebt, sicher nicht als hoher Würdenträger.


Und Josef wird seine Hand auf deine Augen legen.

Nachdem Jaakov zuerst gesagt wurde, dass sein Sohn Josef getötet wurde und ihm dafür sogar Beweise vorgelegt wurden, er aber auch Jahre nach dieser Meldung keinen Trost finden konnte, war er vollends verwirrt, als seine Söhne ihm schlussendlich mitteilten, dass Josef doch am Leben ist. Doch was genau geschehen war, hat er nie erfahren: Josef hat es die letzten 17 Lebensjahre seines Vaters, seit dem Auszug nach Ägypten, vermieden, mit seinem Vater alleine zu sein. Er versuchte immer, in Begleitung seiner Söhne oder anderer Leute zu kommen, sodass er nie in die Verlegenheit gekommen ist, seinem Vater zu erzählen, was damals vor 22 Jahren geschehen war. Das ist in dem Passuk angedeutet: G'tt teilte Jaakov mit, dass er gar nicht versuchen soll, herauszufinden, was geschehen war, denn Josef wird ihn diesbezüglich die Augen bedecken, sodass er nichts erfährt. Wir können daraus lernen, dass nicht jeder immer alles wissen kann, muss und sollte. Manchmal kann jemand etwas nicht begreifen, oder es gibt Gründe, weshalb er etwas nicht erfahren soll.


In der dieswöchigen Parascha gibt sich Josef seinen Brüdern zu erkennen. Er sagt: "Ich bin Josef. Lebt mein Vater noch?". Die Brüder können ihm daraufhin nicht antworten, weil sie bestürzt sind. Raschi erklärt, dass sie sich schämten.

Josefs Frage ist nicht wirklich verständlich, denn eben hat er sich noch mit seinen Brüdern über seinen Vater unterhalten. Sie sagten ihm, dass er Binjamin nicht verhaften könne, da das seinen Vater umbringen würde - Josef weiß also, dass sein Vater noch lebt.

Es ist auch unklar, wieso die Brüder die Frage nicht beantworten können beziehungsweise warum sie sich für die Antwort schämen.

Manchmal versucht man etwas und es will und will nicht klappen. Man kann dann aufgeben, man kann stur weiterversuchen, man kann aber auch zur Erkenntnis gelangen, dass es G'tt ist, der hier anscheinend verhindert, dass man Erfolg hat und kann versuchen, Tschuwa zu machen und seine Fehler zu verbessern.

Die Brüder merkten bald, dass sehr vieles nicht so lief, wie sie es wollten. Zuerst kam es zu einer Hungersnot, dann wurden sie als Spione verhaftet, dann wurde Schimon als Geisel gehalten und nun sollte Binjamin bei Pharao bleiben, was ihr Vater ihnen nie verzeihen würde. Deshalb kommen sie auch zur Erkenntnis, dass sie schuld an ihrer Situation sind, weil sie mit ihrem Bruder kein Mitgleid hatten. Sie wissen zwar, dass ihre Verurteilung nach wie vor gerechtfertigt ist, aber sie hätten mit ihrem Bruder, als er um Mitleid bat, barmherziger sein sollen.

Ganz allgemein wird jeder Mensch von G'tt so beurteilt, wie er andere Leute beurteilt. Jemand, der anderen gegenüber immer sehr streng ist und auf nichts verzichtet, wird auch von G'tt streng nach dem Buchstaben des Gesetzes beurteilt. Doch jemandem, der anderen gegenüber mit Barmherzigkeit auftritt und auch zugunsten anderer auf seine Ansprüche verzichtet, wird auch von G'tt mit Barmherzigkeit entgegentreten.

Darauf spielt Josef mit seiner Frage an. Er sagt gewissermaßen: Ihr macht euch solche Sorgen um unseren Vater und bittet um Mitleid für ihn. Aber wo war euer Mitleid, als ihr mich verkauft habt? Auf diesen Vorwurf haben die Brüder keine Antwort und dafür schämen sie sich.


In der Parascha dieser Woche gibt sich Josef seinen Brüdern zu erkennen. In der Tora steht, dass die Brüder nicht antworten konnten, weil sie so erschrocken waren. Es gibt mehrere Erklärungen, weshalb sie so erschrocken waren.

Einerseits dachten die Brüder nicht mehr, dass Josef noch lebt. Sie wussten zwar, dass er verkauft wurde, aber da er sich nie bei seinem Vater gemeldet hatte, hatten sie keine Hoffnung mehr, dass er noch lebte.
Eine andere Erklärung besagt, dass die Brüder darüber erschrocken waren, dass sie ihren Bruder nicht erkannten, obwohl er ihnen ähnlich sah.

Die Brüder waren, seit sie Josef in die Grube geworfen hatten, davon überzeugt, dass sie ein gerechtes Urteil gefällt hatten. Erst jetzt, als sie sahen, dass Josef noch lebte und seine Träume, dass sich seine Brüder vor ihm verbeugen werden, bewahrheitet hatten, erkannten sie, dass sie damals nicht recht hatten. Es ist für einen Menschen schwer einzusehen, dass er lange Zeit in einem grundlegenden Irrtum gelebt hat. Auch für Menschen, die später im Leben religiös werden, kann es schockierenden sein festzustellen, dass sie ihr ganzes Leben in einem Irrtum gelebt haben.

Nach einer dritten Erklärung waren die Brüder deshalb nun so erschrocken, weil sie erfuhren, dass Josef der Herrscher in Ägypten ist.


In der Parascha dieser Woche gibt sich Josef seinen Brüdern zu erkennen. Er beschenkt alle: Jeder erhält zwei Anzüge; Binjamin allerdings erhält fünf Anzüge und 300 Silberschekel.

Die Gmara stellt die Frage, weshalb Josef hier wieder einen Unterschied zwischen den Brüdern macht. Das ganze Unglück hat doch begonnen, als Ja'akow seine Söhne unterschiedlich behandelt hatte. Hätte Josef seinen Brüdern nicht einfach verzeihen können, ohne wieder Unfrieden zu stiften?

In Wahrheit wäre es sehr schlimm gewesen, wenn Josef seine Brüder nicht auf die Probe gestellt hätte, denn nur so hatten sie die Möglichkeit, ihre Sünde zu büßen und zu beweisen, dass sie sich gebessert haben.

Nach einer anderen Erklärung haben die Brüder Binjamin geschlagen, als sich herausstellte, dass sich der Becher des Vizekönigs in seiner Tasche befand, weil sie ihm nicht glaubten, dass er nicht der Dieb war. Nach dieser Erklärung waren die Gewänder Entschädigungen für die erlittenen Probleme, die dadurch entstanden, dass Josef seinen Becher in eine der Taschen legen lies. Deshalb erhielt Binjamin mehr als seine Brüder: Da der Becher in seiner Tasche war hatte er am meisten zu leiden.

Doch die Gmara bietet eine andere Erklärung: Bei den jeweils zwei Anzügen der zehn Brüder wird das Wort "Chalifot", Anzüge, mit einem "Waw" geschrieben. Bei den fünf Anzügen von Binjamin fehlt das "Waw". Damit wird angedeutet, dass die fünf Gewänder von Binjamin nur so viel wert waren wie die zwei Gewänder der anderen Brüder. Binjamin erhielt nur deshalb exakt fünf Gewänder, um zu symbolisieren, dass einer seiner Nachfahren, Mordechai aus der Purim-Geschichte, einmal fünf Kleider tragen wird (als ihn Haman auf Achaschweroschs Befehl in den königlichen Gewändern durch die Stadt führte).


In der Parascha dieser Woche schickt Josef seinem Vater große Mengen an Tieren, darunter auch zehn Esel. Der Maharal von Prag stellt die Frage, weshalb die Tora erwähnt, dass es genau zehn Esel sind.

Jeder Mensch hat einen freien Willen, der es einem prinzipiell überlässt, zu tun oder zu unterlassen, was man für richtig hält. Doch diese freie Wille bezieht sich nur auf das Schicksal einer Einzelperson. Für das ganze Volk gibt es einen allgemeinen Plan, der zum Beispiel das ägyptische und das babylonische Exil vorsah. Innerhalb dessen kann jede Person für sich entscheiden, wie sie mit einer Entwicklung umgeht und ob sie daran beteiligt ist. Verhindern kann man die Erfüllung des Plans allerdings nicht.

Dementsprechend war es unvermeidlich, dass das ganze Volk, zum damaligen Zeitpunkt die Familie Ja'akows, nach Ägypten auswandern wird. Natürlich hätten sich die Brüder anständiger verhalten können, und es ist nicht zu rechtfertigen, dass sie ihren Bruder verkauft haben. Dennoch wäre die Geschichte im Endeffekt nicht anders verlaufen, wenn sie sich korrekt verhalten hätten. Sie werden daher mit Eseln verglichen, die nicht wissen, was sie transportieren. Josef schickte Ja'akow zehn Esel, um ihm zu symbolisieren, dass seine zehn älteren Brüder wie Esel nur etwas transportierten, das ihnen aufgeladen wurde, ohne dass sie wussten, was sie damit eigentlich bewirken, und ihn damit zu beruhigen.


Ja'akow erfährt nach 22 Jahren, in denen er dachte, dass sein Sohn Josef tot sei, dass er doch lebt und Herrscher über Ägypten ist. Er macht sich sofort auf den Weg nach Ägypten, und als die beiden sich nach so langer Zeit wieder sehen, umarmt und küsst Josef seinen Vater. Ja'akow aber umarmt und küsst seinen Sohn nicht. Raschi erklärt, dass er "Schma Israel" sagte. Es ist aber schwer zu verstehen, weshalb Ja'akow es genau in diesem Moment sprechen musste. Falls zu diesem Zeitpunkt gerade die Zeit zum "Schma" sagen begonnen hat, hätte Josef es ebenfalls sagen müssen, und ansonsten wären beide nicht dazu verpflichtet.

Es gibt den Grundsatz, dass jemand, der mit einer Mizwa beschäftigt ist, von der Erfüllung anderer Mizwot befreit ist. Da Josef, der seinen Vater 22 Jahre nicht gesehen hat, gerade mit der Mizwa seinen Vater zu ehren beschäftigt ist, muss er im Gegensatz zu Ja'akow nicht das "Schma" sagen.

Im "Schma Israel" kommen zwei Namen G'ttes vor. Einer steht für Barmherzigkeit, während der andere für Gerechtigkeit steht. Im "Schma Israel" wird ausgedrückt, dass "Haschem" und "Elokim", also der G'tt der Barmherzigkeit und der G'tt der Gerechtigkeit, ein und der selbe sind. Es drückt dass vollkommene Vertrauen darin aus, dass alles, was G'tt tut, barmherzig und gerecht ist. Genauso, wie man einem Arzt oder einem Apotheker vertraut, dass ein verschriebenes Medikament wirkt, obwohl es genauso schädlich oder gar tödlich sein kann, drücken wir mit dem "Schma" das unbedingte Vertrauen darin aus, dass G'ttes Wege einerseits gerecht, andererseits aber auch barmherzig sind, auch wenn es so scheinen mag, als würde man grundlos leiden.
Eine andere Erklärung zur oben gestellten Stelle besagt, dass Ja'akow in diesem Moment, als er sieht, dass Josef tatsächlich noch lebt, den ganzen g'ttlichen Plan versteht. Er sieht, dass die Prophezeiungen in Josefs Träumen richtig waren, und dass der Verkauf Josefs seinen Grund hatte. Er drückt es aus, in dem er das "Schma Israel" sagt und damit deklariert, dass der einzige G'tt gerecht und barmherzig ist, und alle Leiden, die er und sein Sohn erlitten haben, zum Guten waren.


Als Ja'akow dem Pharao vorgestellt wird, fragt ihn dieser, wie alt er ist. Ja'akow antwortet, dass er 130 Jahre alt ist, und dass sein Leben "kurz und schlecht" war, und dass er das Lebensalter seiner Eltern nicht erreichen wird.
Dazu stellen sich einige Fragen:
Der Pharao hat Ja'akow nur gefragt, wie alt er ist, und nicht, ob er bisher gut gelebt hat.
Weshalb hat Ja'akow das überhaupt erzählt? Wieso dachte er, dass diese Informationen den Pharao interessieren könnten?
Wir wissen doch, dass alles, was G'tt uns gibt, letztenendes zum Guten ist. Ja'akow muss doch gewusst haben, dass auch sein - zweifellos schweres - Leben nicht schlecht war.

Als Awraham von G'tt gesagt wurde, dass seine Nachfahren 400 Jahre in einem fremden Land leben und dort Sklaven sein werden, betete Awraham, dass die Zeiten, in denen er, sein Sohn Jizchak und sein Enkel Ja'akow bei Fremden leben werden, zu diesen 400 Jahren zählen sollen. Sein Gebet wurde erhört, und die Juden mussten tatsächlich nur 210 Jahre in Ägypten verbringen.
Aus diesem Grund wird in der Tora auch immer betont, dass Jizchak und Ja'akow bei Fremden "wohnten", ein Wort, dass im Hebräischen mit dem Wort für "Fremder" verwandt ist.

Als der Pharao Ja'akow nun fragte, wie alt er sei, betonte er in seiner Antwort, dass er 130 Jahre lang gelitten hat, damit klar ist, dass seine Lebensjahre von den 400 Jahren im Exil abgezogen werden.


Nachdem Josef seinen Brüdern seine wahre Identität offenbart hatte, trug er ihnen auf, Ja'akow, ihren Vater, nach Ägypten zu holen, da im Lande Israel eine Hungersnot herrschte. Er richtete ihm aus: "Du wirst im Lande Goschen leben und du wirst mir nahe sein - du, deine Kinder, deine Enkel."

Josef lebte aber nicht in Goschen. Der Ramban erklärt, dass Josef seine Familie in Goschen ansiedelte, weil es anders als der Rest Ägyptens nicht von Götzendienst verunreinigt war.
Aber weshalb sagt Josef, dass Jaakow ihm "nahe" sein werde?

Josef meinte die Nähe nicht körperlich, sondern geistig. Wenn Ja'akow mit der ganzen Familie nach Ägypten gekommen wäre, hätte er es dort sehr schwer gehabt, seine Kinder und Enkel jüdisch zu erziehen, in einem Land das voller Götzendienst ist. Da sie sich in Goschen ansiedelten, konnte Josef seiner Familie geistig nahe bleiben, in dem sie alle G'tt und der Tora treu blieben. Dann werden "er, seine Kinder und seine Enkel" heilig bleiben: Und die Gmara sagt: Wennn drei Generationen heilig sind, wird es weiterhin so bleiben.